So
08
Aug
2010
RWE war Herr der Lage
Mit einem standesgemäßen 8:0-Sieg zog der Traditionsklub aus Essen in die nächste Runde des Niederrheinpokals. Bereits nach fünf Minuten ging der NRW-Ligist bereits in Führung.
Nach einem Freistoß vollendete Lenz zum 0:1. Doch zunächst ließ sich der SV Rhenania davon nicht beeindrucken. Sie versuchten ihrerseits ins Spiel und auch zur Torchancen zu kommen. So gab es in der 19. Minute nach einem langen Abschlag von SV-Keeper Dominic Wrobel eine gute Möglichkeit, doch Dennis Cziuraj traf den Ball nicht richtig. Keine sechs Minuten später scheiterte der agile Akay Uzal im RWE-Strafraum. In dieser Spielphase lauerten die Gäste auf Fehler des Bezirksligisten. In der 33. Minute bot sich eine solche Gelegeneheit und wieder war es Lenz, der das Leder über die Linie drückte. Jetzt drückte Essen auf die Vorentscheidung und die Rhenanen kamen kaum zu Entlastungsangriffen. Das 3:0 für RWE war die logische Konsequenz. Die Gastgeber konnten den Ball im Strafraum nicht klären, Jasmund bedankt sich für das Geschenk (33.). Noch einmal bäumten sich die Rhenanen auf. Akay Uzal lässt auf der rechten Außenbahn seinen Gegenspieler alt aussehen, verpasst aber den entscheidenden Pass auf den besser postierten Mitspieler. Im Gegenzug erzielt Lenz mit seinem dritten Treffer das 0:4.
Andreas Laagland, der Rhenanen-Coach Dirk Rovers an der Linie vertrat, versuchte in der Halbzeit, sein Team noch einmal auf Kurs zu bringen. Doch es waren gerade zwei Minuten gespielt, als Wrobel zum fünften Mal hinter sich greifen musste. In der Folgezeit ließ es RWE etwas ruhiger angehen. Dennoch erspielten sie sich gute Möglichkeiten. Wrobel konnte sich mehrfach auszeichnen, war aber bei den weiteren Treffern der Gäste machtlos. Rhenania bemühte sich weiter, vor das Tor des Gegners zu kommen, aber spätestens an der Strafraumlinie war der Gast Herr der Lage. Den Rhenanen war mittlerweile anzumerken, dass sie eine harte Vorbereitungswoche mit Test- und Turnierspielen hinter sich hatten. In mehr als einer Situation fehlte den Gastgebern die nötige Spritzigkeit.
„Heute hatten einige Spieler zu viel Respekt. Das hat am Mittwoch gegen Hassel noch anders ausgesehen“, hatte Laagland mehr Entschlossenheit in den Zweikämpfen erwartet. „Trotzdem war es ein tolles Highlight, gegen diesen Traditionsverein zu spielen. Leider konnte ich nicht alle Spieler bringen. Wichtig ist jetzt, gut in die Meisterschaft zu starten. Sein Gegenüber, Wladimir Wrobel, lobte den Auftritt seiner Mannschaft. „Auch gegen einen Bezirksligisten muss man erst einmal acht Tore schießen. Das war für uns ein guter Auftakt, ich bin mit dem Spielverlauf und dem Ergebnis sehr zufrieden. Jetzt wollen wir diesen Schwung in das erste Meisterschaftsspiel mitnehmen.“ Auch mit den Bedingungen war er sehr zufrieden. „Das ist hier eine Topanlage und auch die Organsation war perfekt.“
Tore: 0:1 Lenz (5.), 0:2 Lenz (33.), 0:3 Jasmund (36.), 0:4 Lenz (44.), 0:5 Thamm (47.), 0:6 Enzmann (65.), 7:0 Lemke (70.), 0:8 Tokat (85.)
SV Rhenania: Wrobel, Brattig, Peryt, Jankowski, Rudawski (73. Jazyschek), Uzal, Hering, Richter (46. Kregar), Cziuraj (55. Leinen), Demircan, Wenderdel.
Quelle: derwesten.de
Kommentare: 2
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#1
nur der ER WE EE, wünch EUCH ne gute Saison
nette Anlage -
#2
War ein schönes Spiel! Die Saison wird bestimmt richtig gut.

SV Rhenania 1919 Bottrop e.V.






