Sieg im Derby fürs Dirr Team

Erster Sieg für die Erste. Im Derby bei Dostlukspor gab es endlich den ersten Dreier. Die Zweite musste sich wider mit einem Punkt begnügen. In der letzten Sekunde kassierten sie den Ausgleich beim BV Osterfeld. Das Spiel der Dritten gegen VfR 08 III musste wegen unschöner Szenen von Seiten der Oberhausener abgebrochen werden.

Oliver Dirr
Oliver Dirr

Dostlukspor Bottrop - SVR I  0:2

 

Es war ein typisches Derbyspiel - spielerische Elemente blieben im Ortsduell an der Beckstraße Mangelware. Auch sehenswerte Strafraumszenen fehlten. So verwundert es nicht , dass zwei Standardsituationen die Partie zwischen Dostlukspor und Rhenania entschieden. Die Gastgeber erspielten sich mit zunehmender Spieldauer zumindest ein optisches Übergewicht, doch sie entwickelten vor dem gegnerischen Tor nicht die nötige Durchschlagskraft: Nach gut einer halben Stunde verpasste Dostlukspors Spielführer Samet Güldü mit seinem Schuss nach einem Freistoß das Gehäuse von Dominik Wrobel knapp. Eine Flanke von Sebastian Murasch fand in der Strafraummitte keinen Abnehmer (35.). In der 45. Minute schloss Georges Nassar nach einem Freistoß von David Molitor zu ungenau ab.

Effizienter waren die Rhenanen. Radoslaw Jankowski verwertete per Kopf Dennis Cziurajs maßgenauen Eckball. Fast wäre den Gästen der Doppelschlag gelungen, doch Pascal Pfeifer verpasste nach Dominik Wenderdels Ecke und Cziurajs folgender Flanke das Ziel. Dostlukspor stemmte sich gegen die drohende Niederlage, konnte sich aber nicht entscheidend gegen die zweikampfstarken Rhenanen durchsetzen. Molitor testete Wrobel, der ohne Probleme reagierte (66.), Adem Güngör war mit seinem Kopfball gleichermaßen erfolglos (68.).

Zehn Minuten vor Schluss die Entscheidung: Den scharfen Schuss von Sezer Akmisir parierte Cyrus mit Bravour, den Nachschuss von Pfeifer konnte Jens Spiller nur mit der Hand abwehren. Schittko verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 2:0. „Es war ein dreckiger Sieg, aber auswärts sind wir nicht für die Attraktivität des Spiels zuständig“, meinte Oliver Dirr, Coach des SV Rhenania. „Wir haben heute die Zweikämpfe angenommen. Der Dreier ist wichtig, mit dem spielfreien Sonntag wären uns die da oben sonst weggezogen.“ „Die cleverere Mannschaft hat gewonnen, wir waren zumindest optisch überlegen. Uns fehlte der Torjäger“, erklärte Dostlukspors Sebastian Stempel. „Ich komme mir vor wie Weihnachten bei den Geschenken, die wir bei Standards verteilen.“

 

Quelle: WAZOnline

BV Osterfeld II - SVR II  2:2

 

Bericht folgt

 

 

Schrieb den Bericht: Christian Hoffmann
Schrieb den Bericht: Christian Hoffmann

SVR III - VfR 08 Oberhausen III   Abbruch

 

Beim Stand von 2 zu 1 für die Drittvertretung wurde das Spiel in der 72. Minute vom Unparteiischen nach unschönen Szenen der Oberhausener vorzeitig beendet. Szenen wie im Krieg spielten sich auf der Platzanlage ab. Die Rhenanen Spieler wurden bespuckt, getreten, geschlagen und über den Platz gejagt. Kinder, Frauen und Zuschauer mussten sich vor den völlig aufgebrachten Spielern der 08ér in Sicherheit bringen. Nur durch das schnelle Eingreifen der hin zugerufenen Polizei, die gleich mit drei Einsatzwagen anrückte, konnte die Lage beruhigt werden. Die Spieler aus Oberhausen wurden von der Platzanlage verwiesen. Auslöser war wohl ein, für die aus Sicht der 08er unberechtigter Elfmeter, den Christian Mende zur 2 zu 1 Führung verwandelte. Nach dieser Aktion wurde seitens der Oberhausener kein Fußball mehr gespielt, sondern gezielt und völlig bewusst bei jedem Zweikampf so in den Mann gegangen, dass eine Verletzung der Rhenanen billigend in Kauf genommen wurde. Daher dauerte es auch nicht lange bis die ersten roten Karten folgten. In der 62. Minute verwies der Unparteiische den ersten Akteur der Oberhausener nach einer Tätigkeit gegen Sven Ingler des Feldes. Kurz darauf folgte die nächste rote Karte, wiederum wegen einer Tätigkeit(65. Min). Selbst der Gäste-Trainer, war so aufgebracht und außer sich, dass er Zuschauer beschimpfte und mehrfach von Ordnern der Rhenanen beruhigt werden musste. Sehr schade ist, dass der eben genannte seine Mannschaft gerade zu aufforderte noch unfairer zu spielen, so dass es nur eine Frage der Zeit war bis die Situation eskalierte. In der 72. Minute stieß der Stürmer der 08-er unseren Torwart Mario Küllmer zu Boden und trat mehrfach auf ihn ein. Danach rannten alle Spieler und Zuschauer der Gäste auf den Platz, schlugen, spuckten und traten auf alles und jeden ein, sodass dem Schiedsrichter nichts anderes übrig blieb als die Partie zu beenden und sich in die Kabine zu retten. Einzig der Betreuer der Gästemannschaft versuchte seine mehr als aufgebrachten Spieler zurück zu halten und stellte sich zum Schutz vor die Rhenanen. Natürlich wurden neben übelsten Beschimpfungen der 08-er auch noch Drohungen ausgestoßen, dass man sich jetzt schon aufs Rückspiel freue und dass es gesünder wäre erst gar nicht nach Oberhausen anzureisen. Man werde mit einem entsprechenden Empfangskomitee begrüßt werden. Ich kann es einfach nicht verstehen, dass Erwachsene Männer, vor den Augen Ihrer Kinder derart die Fassung verlieren, und ein solch unsoziales Verhalten an den Tag legen. So macht der Fußball einfach keinen Spaß, man sollte überlegen solche Mannschaften vom Spielbetrieb ausschließen, so Co-Trainer Christian Hoffmann. Besonderes enttäuscht bin ich über den Gästetrainer, der von Beginn an mit allen Entscheidungen des Schiedsrichters haderte, nach jeder Aktion ungefragt auf den Platz lief Zuschauer und Spieler beschimpfte und seine Spieler sogar aufforderte Tätigkeiten zu begehen. Aussagen, wie "brecht Ihnen die Kiefer" haben auf einem Fußballplatz nichts zu suchen. Ein Trainer sollte als Vorbild voran gehen und nicht als Rudelsführer eine Schlägerei anzetteln. Auch Trainer Dirk Bollig war mehr als entsetzt vom Verhalten der Oberhausener, sowas habe ich in meinem Fußballleben noch nie erlebt. Der Staffelleiter wurde bereits informiert und wird hoffentlich sein möglichstes tun, um auch andere Mannschaften vor diesem Team zu schützen.

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