Kader der Zweiten muss sich noch finden

Der Umbruch geht auch an der in der Kreisliga B beheimateten Zweitvertretung nicht spurlos vorüber. Trainer ist nach wie vor Rüdiger Reineke, dessen Kader sich allerdings noch finden muss.

Rüdiger Reineke kämpft mit den typischen Problemen, mit denen ein Trainer einer Zweitvertretung konfrontiert wird. Immer wieder müssen Löcher im Aushängeschild des Vereins, der 1. Mannschaft, gestopft werden. In der Vorbereitungsphase ist der Kader auf ein Minimum geschrumpft.

Die Spieler versuchen, einen der begehrten Plätze im Kader des neuen Trainers Markus Nickel in der Kreisliga A zu ergattern. Die Zweitvertretung bleibt da auf der Strecke. „Die Vorbereitung ging ganz klar zu Lasten des Unterbaus“, hadert Rüdiger Reineke entsprechend, wenngleich er betont, dass die Zusammenarbeit mit Markus Nickel einwandfrei funktioniert: „In der letzten Woche sind die ersten Spieler darüber informiert worden, dass sie erst einmal in der zweiten Mannschaft spielen werden. Das alleine ist ein Fortschritt zum Vorjahr.“ Reineke hofft daher, dass er am Ende auf einen Kader von 16 bis 18 Feldspielern und einen festen Torhüter zurückgreifen kann und so mit einer passablen Mannschaft in die neue Saison gehen kann.

Die bisherigen Testpartien waren für die Rhenanen-Reserve allerdings vor dem Hintergrund des dünn besetzten Kaders nur bedingt geeignet, um Schlüsse für die anstehende Saison zu ziehen.

„Mit der bisherigen Einstellung und Spielweise wird es sehr schwer werden. Ich bin aber gleichzeitig auch überzeugt, dass im Kader viel Qualität steckt. Ich fürchte nur, dass meine Wunschelf wohl nur auf dem Papier existieren wird“, so Reineke. Trotz der Personalprobleme ist aber ein einstelliger Tabellenplatz das Minimalziel, wobei den Trainer noch eine zusätzliche Motivation antreibt: „Der Titel als beste Zweitvertretung in der Liga wäre am Ende eine super Saisonleistung.“

 

Einen festen Kader finden

 

Entscheidend dürfte sein, ob es Spielern wie Tawaliou Onah-Nassirou und Silvio Don Vizor gelingt, ihre gute Form aus der Vorbereitung zu kompensieren, und ob sich die Youngster Nico Schönfeld und Luis Busch, die aus der A-Jugend zum Kader stießen, schnell im Seniorenfußball akklimatisieren.

Wenn beides der Fall ist und sich für den Spiel- und Trainingsbetrieb ein fester Kader findet, steht dem Titel der besten Zweitvertretung nur noch die eigene Leistung auf dem Platz im Weg.


Quelle: WAZonline