U17 verliert in der Nachspielzeit

Das Glück steht nicht auf der Seite vom SV Rhenania Bottrop. Obwohl das Team von Trainer Tim Steinrötter sogar dem Dreier näher war als der Gast aus Essen, verlor man in der Nachspielzeit mit 1:2 Toren. Das Spiel kann schnell zusammen gefasst werden. Es trafen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Dass diese Teams in der Tabelle eher weit auseinander standen, RWE befindet sich im oberen Tabellendrittel, während die Bottroper im Tabellenkeller verweilen, so konnte man doch keinen Leistungsunterschied ausmachen.

 

Maik Rudawski
Maik Rudawski

Durch einen Sonntagsschuss konnten die Essener bereits in der 11. Minute in Führung gehen. Das Spiel blieb abwechslungsreich und beide Mannschaften erspielten sich Torchancen, die in den Abwehrreihen hängenblieben. Erst in der 73. Minuten gelang den jungen Rhenanen nach einem Eckball von Mert Ata der Ausgleich. Die Rot-Weißen aus Essen konnten den Ball nicht deutlich klären, Maik Rudawski konnte den Rettungsversuch dann zunächst mit der Brust mitnehmen und dann aus zwei Metern über die Linie drücken. Die Freude war groß und der mögliche Punktgewinn aufgrund der kämpferischen Leistung auch hoch verdient. Die Jungrhenanen wollten jedoch noch den Sieg. Sie spürten dass sie überlegen waren und die Gäste immer deutlicher unter Druck setzen konnten. Als der Schiedsrichter dann in der 79. Minute noch drei Minuten anzeigte, stand der bis dahin souveräne Mann in Schwarz plötzlich im Fokus. Zunächst musste Samuel Kahnert mit einer fünf Minuten Strafe den Platz verlassen, da er einen Einwurf ausführen wollte den der Unparteiische jedoch für das Essener Team gepfiffen hatte. Eine Minute später fiel der Siegtreffer für die Jungs von der Hafenstraße. Zu allen Überfluss schickte der Schiedsrichter auch noch Rocco Rizzo vom Spielfeld, da dieser sich nach dem Tor vor Enttäuschung das Trikot ausgezogen hatte.

 

„Die Jungs werden einfach nicht belohnt für ihren Kampf und ihr Engagement. Das zieht sich schon durch die ganze Saison. Irgendwie haben wir die Seuche am Fuß“, so ein Spielervater direkt nach Abpfiff. Co-Trainer Stefan Spliethoff wollte die Jungs in der Kabine gar nicht allein lassen. Die Enttäuschung, bei manchen Wut über die Schiedsrichterentscheidung, war greifbar. „Das Team liegt  in der Kabine und ist fassungslos. Sie können noch gar nicht begreifen, was da gerade mal wieder passiert ist“.

Bereits am Mittwoch stehen die Jungs wieder auf dem Kunstrasen im Nachholspiel gegen den Duisburger FV 08.

 

Aufstellung: Cedric Lohe, Maik Rudawski, Mirko Selle (38. Bünyamin Özen), Mert Ata,  Mattis Thieler (30. Oliver Koczy), Jan Kania, Rocco Rizzo, Samuel Kahnert, Daniel Mosgoll, Nico Schönfeld, Marco Schönfeld

 

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