U17 steigt aus der Niederrheinliga ab

Im letzten Meisterschaftsspiel der B-Jugend-Niederrheinliga griff die U17 des SV Rhenania Bottrop am Sonntagvormittag noch einmal nach dem letzten Strohhalm. Nach den letzten guten Ergebnissen in der Liga bekam das Team doch noch einmal die Chance sich einen der begehrten Relegationsplätze um den Klassenverbleib zu sichern. Die Bottroper mussten ihr Heimspiel gegen den Konkurrenten aus Homberg gewinnen und gleichzeitig musste Rhede gegen Duisburg 08 gewinnen. 

Half bei der U17 aus: C-Junioren Torhüter Christopher Orluk
Half bei der U17 aus: C-Junioren Torhüter Christopher Orluk

Hoch motiviert und mit viel Selbstvertrauen nach den letzten gewonnenen Spielen begannen die Jugendlichen gleich mit viel Tempo und bestimmten das Spiel. Durch ihr Engagement, Einsatz und Kämpferherz konnte man großen Druck aufbauen und den Gegner in die eigene Spielhälfte drängen. Allerdings konnten keine klaren Tormöglichkeiten herausgespielt werden. Als dann in der der letzten Minute vor dem Halbzeitpfiff im eigenen Strafraum der Ball nicht deutlich geklärt werden konnte, traf ein Mittelfeldspieler aus etwa dreißig Metern den Ball so perfekt, dass dieser flach im Tor der Rhenanen einschlug. Auch die zweite Spielhälfte gehörte den Rhenanen. Die Homberger Jungs zogen sich weiter zurück und verteidigten ihr Tor, denn auch sie benötigten diese drei Punkte dringend gegen den Abstieg. Die Bottroper stellten das Team um und drängten den Gast immer weiter zurück. Einschussmöglichkeiten ergaben sich nun, die aber nicht verwertet werden konnten. So konnten beispielhaft die Gäste gleich zwei Mal einen Torschuss von Samuel Kahnert auf der Linie retten und auch Mirco Selle schoss nur knapp am Tor vorbei.  Es sollte wohl in dieser Saison nicht sein. Über die große Enttäuschung und Traurigkeit konnte auch ein anschließendes gemeinsames Pizzaessen nicht trösten. Nun gilt es eine neue Mannschaft für die Aufgaben in der Kreisleistungsklasse zu bilden.

Es spielten: Christopher Orluk, Jan Kania, Samuel Kahnert, Jan Ansperger, Hendrik Laakmann (58. Nico Schönfeld), Niklas Teigelkamp, Mattis Thieler, Marco Schönfeld, Maximilian Rustemeyer, Mirco Selle, Daniel Mosgoll (64. Maik Rudawski)

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