Sonntagsrückblick

Ein nicht gerade erfolgreicher Sonntag liegt hinter uns. Allein die Dritte konnte mit 8:2 bei TuS Buschhausen dreifach punkten. Das Landesligateam verlor ihr Heimspiel gegen Duisburg 1900 mit 2:1. Ein Punkt konnte die Reserve verbuchen. Gegen die Löwen aus Welheim stand es am Ende 1:1. Die Vierte musste beim SC Eintracht Bottrop antreten und verlor das Spiel mit 1:2

Kevin Wenderdel
Kevin Wenderdel

SVR I - Duisburger SV 1900  1:2

 

Im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Duisburger SV 1900, der zuvor 5 Siege in Folge feiern konnte, kam die verletzungs- und krankheitsbedingt arg gebeutelte Elf vom SVR nicht zu einem erhofften Überraschungserfolg. Im Vorfeld konnte spekuliert werden, wie hoch die Niederlage gegen den favorisierten Gast ausfallen könnte, jedoch überzeugte die „Rumpftruppe“ mit einer sehr guten Leistung alle Pessimisten. Zu den Langzeitverletzten Jankowski, Wenderdel und Khatoun gesellten sich Cziuraj (Muskelfaserriss), Gajda (vernarbte Muskulatur), Ephan (Erkältung), Akmisir (Kapselriss am Knöchel), Haile (Arbeit), Wisclo (gelb/rot gesperrt) und die noch nicht spielberechtigten Adorf und Nizeyamana. Zu Beginn der Partie übernahm der SVR das Kommando, konnte allerdings gute Ansätze nicht in Zählbares umwandeln. Ab der 15. Minute zeigte der Gast dann, warum man sich auf den zweiten Platz schieben konnte. Immer wieder holte man vor dem Sechzehner Standardsituation heraus und ein Eckball führte dann in der 24. Minute zur Führung. Sträflich allein gelassen, konnte sich ein Innenverteidiger am zweiten Pfosten per Kopf die Ecke aussuchen. In der Folge nutzen die Duisburger glücklicherweise, die durch den Rückstand entstandene Konfusion nicht zum Ausbau der Führung und so gelang Kevin Wenderdel kurz vor der Pause, der zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte Ausgleich. Nach Wiederanpfiff das gleiche Bild, DSV holte Standards heraus und wiederum nach einem Eckball fiel die erneute Führung. Das Tor war eine Kopie des Führungstreffers. Wer dachte, der SVR ergibt sich fortan seinem Schicksal, sah sich getäuscht. Mit einer guten läuferischen und kämpferischen Einstellung drängte man den Gast in die eigene Hälfte und lies bis zum Schlusspfiff keine Chancen mehr zu. Allerdings waren eigene Möglichkeiten auch rar gesät. Außer einem Kopfball von Kevin Lachs, den der Torhüter mit einer Glanzparade entschärfte und einem Seitfallzieher des jungen Kanoglu, besaß der SVR keine Ausgleichschance. Zudem verwehrte der schwache Schiedsrichter dem Gastgeber eine Nachspielzeit, welche bei vier Auswechslungen, einer gelb/roten Karte, einem Tor angebracht gewesen wäre. Warum dreifaches absichtliches Handspiel trotz Pfiffes ungeahndet blieb konnte er nach dem Spiel auch nicht beantworten.

 

Allerdings sollte betont werden, dass der Schiedsrichter nicht für die Niederlage verantwortlich gemacht werden sollte, da die Gegentore bei den zwei Eckbällen leicht zu verteidigen gewesen wären. Bleibt die Erkenntnis, dass der personelle Aderlass an diesem Sonntag zwar gut weggesteckt wurde, aber das Punktekonto weiter bei 5 steht. Viel zu wenig, auch wenn es in den letzten Wochen gegen die Topteams der Liga ging. Hoffentlich kommen bis zum Wochenende ein paar Spieler in den Kader zurück, damit sich die Mannschaft nicht von selbst aufstellt. 

Aufstellung: Wrobel, Golembiewski, Kleer (74. Kanoglu), Akdeniz, Hücker, Müller, Lachs, Akmisir (87. Peryt), K.Wenderdel, Schittko

Raphael Jankowski
Raphael Jankowski

SVR II - RW Welheimer Löwen  1:1

 

 

Bericht folgt

Aufstellung: Göbler, Mitrentsis, Jezyschek, Polak, Röhring (46. Asamoah), Erbori, Tscha-Zodi, Jankowski, Thater, Degen (81. Suden), Urbanczyk

Ralf Reichert
Ralf Reichert

TuS Buschhausen - SVR III  2:8

 

„Wir haben uns wieder voll rehabilitiert“, freut sich Rhenanias Coach Ralf Reichert. Seine Mannschaft war dem heutigen Gegner in allen Belangen überlegen. Akay Uzal konnte schon nach nur sieben Minuten die Gäste in Führung bringen. Schon relativ früh schien das Spiel dann entschieden, denn Ümit Karadayi und Nouri Bagouri erhöhten bis zur 15. Spielminute auf 3:0. Es sah also schon sehr früh richtig gut für die Rhenanen aus, doch sie hörten einfach nicht auf Fußball zu spielen. So erspielte sich das Reichert-Team viele Möglichkeiten. Eine davon nutzte Sven Ingler in der 32. Minute zum 4:0. Doch dann durften die Gastgeber auch mal ran und erzielten kurze Zeit später den Anschlusstreffer. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabine. „Wir haben in der zweiten Halbzeit dann ein bisschen durch gewechselt, ansonsten wäre das Ergebnis wohl noch höher ausgefallen“, erzählt Reichert. Auch in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit gaben die Jungs Vollgas und die Ingler-Brüder erhöhten in 15 Minuten auf 6:1. Im Rausch dieser großen Überlegenheit leistete sich unser Keeper einen Fehler und so konnten die Oberhausener das Ergebnis ein wenig korrigieren. Doch auch das hielt nicht lange, denn erneut waren die Ingler-Geschwister für unsere Drittvertretung erfolgreich. Also stand es in der 75. Minute 8:2 für unser Team. “Wir beherrschten die sehr einseitige Partie und ließen noch eine ganze Reihe von Chance ungenutzt“. Jedenfalls ist der Trainer mit dem eindeutigen Ergebnis zufrieden: „Wir wollten uns wieder verbessern und das haben wir heute eindrucksvoll geschafft. Wir haben den Ball gut laufen lassen. Ich bin sehr zufrieden.“

Aufstellung: Schwonek, Mende, Demircan (51. Wolters), Lewandowski, Lüer, Gräwingholt (46. D.Ingler), Bagouri, Uzal, Karadayi, S.Ingler, Efremidis (69. Intven)

Yves Kolbinger
Yves Kolbinger

Eintracht Bottrop - SVR IV  2:1

 

Eine ärgerliche und unnötige Niederlage musste die Viertvertretung des SV Rhenania beim Hobbyliga Vertreter SC Eintracht hinnehmen. Obwohl man über die gesamte Partie den meisten Ballbesitzt hatte und spielbestimmend war, reichte Eintracht eine "echte" Torchance um drei Punkte an der Neustrasse zu behalten. Rhenania begann das Spiel mit ruhigem Aufbau und ließ den Ball von hinten heraus gut durch die eigenen Reihen laufen. Der erste Vorstoß des Sport Club führte jedoch äußerst unglücklich zum Rückstand. Eine verunglückte Flanke senkte sich vom starken Wind begünstigt hinter dem unglücklich aussehenden Torwart Kolbinger zum 1:0 ins Netz. In der Folge beschränkte Eintracht seine fußballerischen Bemühungen nur noch auf die Defensive, Rhenania tat sich jedoch schwer gegen die tief stehenden Gastgeber zwingende Chancen zu erspielen. Mit diesem knappen Rückstand ging es dann auch in die Pause! Im zweiten Durchgang spielte nur noch der SVR und drängte auf den Ausgleich. Rhenanias Anlaufen wurde dann auch nach 80 Minuten endlich belohnt, als Salih Derin eine Flanke von Martin Krettek aus kurzer Distanz zum Ausgleich über die Linie drückte! Rhenania wollte nun mehr und spielte weiter nach vorne. In der 86. Minute landete dann ein Befreiungsschlag der Eintracht nach Kopfballverlängerung vor den Füßen eines Angreifers, der den Ball zur erneuten Führung über die Linie brachte. In der Folge schaffte es der SVR nicht mehr, dem Tor der Gastgeber gefährlich zu werden, und so stand letztendlich eine unglückliche und unnötige Niederlage für die Vierte.

Aufstellung: Kolbinger, F.Jaeschke, Hartmann, S.Jaeschke, Becker (55. Derin), Mittler, Lach, Pasch, Jäger, Krettek, Schittkowski

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