Rhenania IV wurde verpfiffen

Die vierte Mannschaft plagten vor dem Heimspiel gegen die Drittvertretung von Post SV Oberhausen große Personalsorgen. Mit Libero Sebastian Jaeschke, Kapitän Tobias Lach, Olaf Becker und dem Top Torschützen David Pasch, fehlten gleich 4 Stammspieler in der Anfangsformation. Durch den Einsatz von Dirk Bollig, Dennis Finder und Marcel Gräwingholt aus der dritten Mannschaft, konnten die Ausfälle jedoch glücklicherweise kompensiert werden. Zum Verlauf der Partie sei vorab erwähnt, dass vom Kreis erneut kein Schiedsrichter angesetzt wurde, und so ein offizieller des Gastes aus Oberhausen die Leitung der Partie übernahm! 

Das Spiel begann denkbar schlecht für die Rhenanen und nach nur 5 Spielminuten zeigte der "Schiri" bereits das erste Mal zu Gunsten des Gastes auf den Elfmeterpunkt. Post ließ sich die Chance nicht entgehen und ging mit 1:0 in Führung. Rhenania erzielte jedoch durch eine sehenswerte Direktabnahme von Dennis Finder postwendend den Ausgleich.  Das Unentschieden hielt jedoch nicht lange und Post erzielte aus stark abseitsverdächtiger Position die erneute Führung und erste Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der Schiedsrichterentscheidungen kamen auf. Dennoch gelang Ömür Özcan noch vor dem Pausenpfiff der Ausgleich.

In der zweiten Hälfte stellte der "Schiedsrichter" des Gastes die Weichen dann endgültig auf Auswärtssieg. Nach 2 Minuten entschied er erneut aus unerklärlichen Gründen auf Strafstoß für Post und das 2:3 fiel. Kurz darauf erhöhte Post aus abermals abseitsverdächtiger Stellung auf 2:4. Auf der Gegenseite wurden den Rhenanen etliche aussichtsreiche Situationen wegen angeblichen Abseits zurückgepfiffen. Nach dem regulären 2:5 für Post kam Rhenania, trotz aller Umstände, durch Treffer von Salih Derin und Marcel Gräwingholt noch bis auf 4:5 heran, offensichtlich vorsätzliche Fehlentscheidungen des Referees verhinderten jedoch den mehr als verdienten Ausgleichstreffer! Als der Schiedsrichter kurz vor Schluss nach massiver Kritik der Rhenanen auch noch beginnen wollte,  Zeitstrafen gegen Spieler des SVR auszusprechen wurde das Spiel endgültig zu einer Witznummer. Als die Partie dann nach 89 Minuten für beendet erklärt wurde, blieb für die Rhenanen ein sehr fader Beigeschmack und das Gefühl "verschoben" worden zu sein. Der SVR wäre gut beraten, Einspruch gegen die Wertung der Partie einzulegen.

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