Dritte verliert deutlich

„Es war ein zerfahrenes Spiel“, beschrieb Marco Kallweit von Arminias Drittvertretung das Spiel. In der Anfangsphase machte sein Team großen Druck und Robin Mendrina und Stefan Czinzoll sorgten mit einem frühen Doppelschlag für eine 2:0-Gästeführung. „Wir haben in dieser Phase einen guten Ball und sehr druckvoll gespielt“, so Kallweit. „Arminia hat die Weichen sehr früh auf Sieg gestellt. Entscheidend war natürlich dann, dass sie in der Phase, wo wir besser ins Spiel kommen, das 3:0 machen“, erklärt Jens Lüer, der heute Rhenanias Team leitete. 

Jens Lüer
Jens Lüer

David Stolte erzielte in der 20. Minute das 3:0 für die Gäste. Dann ging es Schlag auf Schlag. Erst erzielte Danny Ingler den Anschlusstreffer für die Rhenanen, sechs Minuten später erhöhte erneut David Stolte auf 1:4 für die Arminen und keine 60 Sekunden danach stellte Akay Uzal den alten Abstand wieder her. „Wir haben in dieser Zeit einfach den Faden verloren und Rhenania besser ins Spiel kommen lassen“, so Kallweit. Mit diesem torreichen Ergebnis ging es in die Kabinen. Dort hatten beide Trainer viel vor. „Wir hatten uns viel für die zweite Hälfte vorgenommen, aber dann kam es anders“, erklärt Lüer. Die Worte von Kallweit fanden anscheinend mehr Resonanz.

Denn gerade hatten die Teams die Seiten gewechselt, als Stefan Czinzoll schon auf 2:5 erhöhte. Damit waren die Pläne der Rhenanen zerstört: „Das frühe Tor war entscheidend. Danach war das Spiel eigentlich gelaufen“, erklärte Lüer. Zwar verkürzte Nouri Bagouri noch auf 3:5, doch auch die Arminen schlugen erneut zu. Martin Hassing schoss in der 65. Minute das Tor zum 3:6. Fünf Minuten später musste Akay Uzal noch das Feld mit einer Gelb-Roten Karte verlassen, weil er den Ball mit der Hand mitnahm. Die letzten zwanzig Minuten mussten die Rhenanen also mit zehn Mann überstehen. Das gelang ihnen auch ganz gut. Das dritte Tor von David Stolte konnten sie allerdings nicht verhindern. Das Spiel endete also mit 3:7 für die Arminen. Damit hatten die Rhenanen es verpasst, die große Überraschung zu schaffen. „Wir haben die Überraschung leider nicht geschafft. Allerdings kann ich nicht sauer sein. Wir sind mit unserem allerletzten Aufgebot angetreten und uns so gut verkauft, wie es ging. Arminia hat das sehr souverän runtergespielt. Wir dürfen jetzt die Köpfe nicht hängen lassen, denn in der nächsten Woche geht es schon wieder weiter“, fasste Lüer ein Fazit. Auch Kallweit fand noch ein paar letzte Worte: „Man kann die beiden Halbzeiten sehr gut vergleichen. Am Anfang haben wir Gas gegeben und Druck gemacht, dann haben wir jedoch die Zügel schleifen lassen. Insgesamt bin ich aber zufrieden. Besonders hervorzuheben ist Robin Mendrina, der eine gute Leistung ablieferte. Er war in den entscheidenden Aktionen sehr agil.“

 

Quelle: aufmplatz.com

Aufstellung: Heigl, Wolters, D.Ingler (80. Schwonek), Lewandowski, Gräwingholt, Krettek, Uzal, Karadayi, Bagouri, Efremidis (78. Lazar), Demircan (63. Sorgatz)

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