SV Rhenania Damen – GA Sterkrade

Das letzte Spiel der Hinrunde erfolgte am Sonntag gegen die Damen von GA Sterkrade.
Die guten aber harten letzten Wochen forderten ihren Tribut. So ging es mit einigen angeschlagenen Spielerinnen in die letzte Meisterschaftspartie.

Wie zu erwarten agierten die Gäste aus Sterkrade mit einer tiefen Defensive und langen Bällen in die Spitze. In der Anfangsphase verschafften sich die Gäste durch ihre doch sehr ruppige Spielweise Vorteile im Mittelfeld.
In der 16. Minute eroberte sich eine Spielerin der Gäste den Ball im Mittelfeld und schlug diesen nach vorn. Die Stürmerin setzte sich im Laufduell durch und lies unserer Torfrau keine Abwehrmöglichkeit. 0:1 für GA Sterkrade.
Die Führung spielte den Gästen natürlich in die Karten. Diese setzten nun voll auf Konter und darauf das Aufbaubauspiel unserer Damen zu stören. 
Aber immer wieder gelang es unseren Damen den Abwehrriegel zu durchbrechen. So auch in der 25. Minute. Tanja Holz setzte sich auf der rechten Seite durch und spielte den Ball quer vors Tor. In der Mitte verpasste Meryem Omeirat nur knapp den Ball. 
28. Minuten waren gespielt als Hülya Irencik nach einem harten „Zweikampf“ zu Boden ging. Sie musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Daraufhin war der Trainer frühzeitig gezwungen Taktisch um zu stellen und Michelle Gromotka in die Verteidigung zu schicken. Bis zur Halbzeit gab es noch zwei drei sehr gute Möglichkeiten für unsere Damen den Ausgleich zu erzielen. Beste war ein indirekter Freistoß von Birgit Jusik. Miriam Karanikolopoulos legte ihr den Ball auf. Doch sie traf nur die Latte.
Nach dem Seitenwechsel traten unsere Damen wesentlich präsenter auf. Verlagerten das spielgeschehen wieder die die Hälfte des Gegners und waren klar spielbestimmend. Immer wieder kamen sie zum Torabschluss doch scheiterten an der Sterkrader Torfrau. 
In der 59. Minute musste dann eine Ecke herhalten. Kim Uebbing brachte diese scharf vors Tor. Wo Sich Birgit Jusik gegen zwei Verteidigerinnen durch setzte und den Ball per Kopf in die Maschen drückte. Der verdiente 1:1 Ausgleich.
Das Tor gab dann Auftrieb. Und die SVR´lerinnen gaben nochmal alles. 
In der 80. Minute erneute Aufregung an der Seitenlinie. Nachdem GA Sterkrade den Ball mit einem Befreiungsschlag nach vorne gedroschen hat ergab sich ein Laufduell zwischen der Stürmerin und Michelle Gromotka. Michelle konnte das Laufduell zwar für sich entscheiden wurde im Anschluss aber durch einen üblen Bodyceck der Stürmerin zu Fall gebracht und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf sie musste das Feld daraufhin verlassen. Wieder wurde die Spielerin vom unparteiischen nicht verwarnt.
3 Minuten später, auf der anderen Seite, ließ Birgit Jusik nach schönen Zuspiel eine Gegnerin aussteigen und setzte sich im 16er gegen eine weitere durch. Und auch der Torfrau ließ sie keine Chance als sie den Ball zum 2:1 in die rechte Ecke schob.
In den letzte fünf Minuten mussten Tanja Holz und Nicole Hoffmann den Platz mit Geld Rot verlassen. 
Am Spielstand änderte sich jedoch nichts mehr. Somit gewinnen unsere Damen auch dieses schwere Spiel und sichern sich so den 2. Tabellenplatz über den Winter hinweg.

„Es war heute mit Abstand das unansehnlichste und körperlich schwerste Spiel der Saison. Gerade zu Beginn der Partie machte uns die harte Gangart der Gegner zu schaffen. In dieser Phase erzielte sie ja auch die Führung. Doch spätestens nach dem Ausfall von Hülya nahmen auch wir die Zweikämpfe an. Und kamen auch zu guten Torraumszenen, die wir leider nicht nutzten. Nach der Halbzeit waren wir dann klar dominierend. Und haben unterm Strich dann auch verdient 2:1 gewonnen. 
Ein Großes Lob muss ich heute Michelle Gromotka aussprechen die gerade in der zweiten Hälfte die Stürmerin von Sterkrade aus dem Spiel genommen hat. Aber vor allem gute Besserung an Hülya Irencik die mit Verdacht auf Kreuzbandriss erstmal ausfällt.
Es war eine erfolgreiche Hinrunde. Die Mannschaft hat hervorragend zusammengefunden. Jetzt geht es Verdient in die Winterpause und in der Vorbereitung legen wir dann den Grundstein um die Rückrunde mindestens genauso Erfolgreich abschließen zu können. 
Wir wünschen allen Spielerinnen und deren Familien sowie allen Sponsoren, Gönnern und Fans frohe und besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr“ – zitat des Trainers