Hallenstadtmeisterschaft 2016

Rhenanen verpassen knapp die Titelverteidigung.
Mit welcher Einstellung ist man in dieses Turnier gegangen?
Trainer Markus Nickel ging mit gemischten Gefühlen in dieses Turnier. Sportlich gesehen wollte er mit seiner Mannschaft natürlich soweit wie möglich kommen, um vor allem auch als Titelverteidiger Präsenz zu zeigen. Auf der anderen Seite sieht er immer die Gefahr der Verletzungen, die bei diesen Prestigeduellen häufig auftreten. Genau das ist bei den Rhenanen dann auch eingetroffen, drei verletzte im Turnier [Sascha Parolin, Marvin Schulz und Vitalij Koch].


Wie verlief das Turnier aus der Sicht von Rhenania? 
„Ich bin mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden, wenn man mal von dem Ergebnis im Neunmeter schießen (Finale) absieht. Durch die einzige Niederlage gegen die Batenbrocker Ruhrpott Kicker in der Zwischenrunde, wurde die Mannschaft erst richtig wach und aktiv, was vor allem im Halbfinale gegen Ebel gebraucht aber auch genutzt wurde. In diesem Duell musste der Trainer, auf Grund von Ausfällen, einen Torwart als Feldspieler auf das Feld schicken, da man hier schon die drei Verletzten kompensieren musste. Aber ein guter Teamgeist und die richtige Willenskraft, haben der Mannschaft dann zum Sieg gegen Ebel verholfen. „Der Verlauf dieses Spiels stimmt mich positiv auf die kommende Rückrunde“.
Der Trainer lobt seinen Spieler Florian Röhring, der eine sehr gute Leistung im Spiel gegen Ebel gezeigt hat (3Tore). 

Wurden die Erwartungen erfüllt? 
Allein durch den Einzug ins Finale wurden die Erwartungen des Trainers erfüllt, „nur das Tüpfelchen auf dem I hat eben noch gefehlt“. Denn die Rhenanen mussten den Titel leider im Finale durchs Neunmeter schießen an den VFB Bottrop abgeben. 

Fazit.. 
Im Großen und Ganzen empfand Trainer Markus Nickel das Turnier als sehr erfolgreich und war auch von der Stimmung auf den Rängen sehr beeindruckt, „durch den Sieg gegen Ebel haben wir wohl viele Sympathien gesammelt, wie man im Finale sehr deutlich merken konnte“.